Am Mittwoch, den 21. Oktober sprachen zwei Frauen eine 38-jährige Fußgängerin in der unteren Wilhelmstraße in Reutlingen auf in russischer Sprache an. Die ihrerseits aus Russland stammende Frau sei von einem gemeinen Fluch befallen, redeten sie der Dame ein. Zur Aufhebung dieses „gefährlichen“ Fluchs boten sie sogleich ihre wertvollen Dienste an. Die Abhaltung einer hielenden Zeremonie brauche nur wenige Ritualgegenstände: ein Ei, Brotscheiben, Wasser und Servietten und – da hätte man spätestens misstrauisch werden müssen – möglichst viel bares Geld. Es kam wie es kommen musste, die Passantin wurde abgezockt. Die Polizei warnt vor der Masche und bittet Bürger, die auf die gleiche Art und Weise angesprochen wurden um ihre Mithilfe.
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Mi
4
Nov '09


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